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  • AutorenbildAlexandra Latour

Wissenswertes zum Thema Gesichtscreme

Aktualisiert: 17. Mai


Gesichtscreme ist nicht gleich Gesichtscreme. Deshalb soll in dem folgenden Artikel speziell auf die Tagescreme und die Nachtcreme eingegangen. Außerdem wird erklärt, welche Hauttypen es gibt, und welcher Hauttyp welche Gesichtspflege benötigt.


Gesichtscreme: Wofür eine Tagescreme?

Eine Tagescreme ist eine Hautpflegecreme, die speziell für die Anwendung während des Tages gedacht ist. Typischerweise wird die Gesichtscreme morgens auf das gereinigte Gesicht aufgetragen und ist aus mehreren Gründen wichtig:


  • Feuchtigkeitsspender: Tagescremes enthalten Inhaltsstoffe, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und dabei hilft, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Denn eine ausgetrocknete Haut neigt dazu, schneller zu altern, was zu feinen Linien und Falten führen kann.

  • Schutz vor Umwelteinflüssen: Tagescremes können auch eine Schutzbarriere gegen Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen, Schadstoffe und freie Radikale bieten. Einige Gesichtscremes enthalten deshalb zusätzlich einen UV-Schutz (Sonnenschutzmittel – SPF), die vor Sonnenschäden und vorzeitiger Alterung der Haut durch UV-Strahlen schützen.

  • Vorbereitung für Make-up: Eine gute Gesichtscreme kann als Grundlage dienen, um das Auftragen von Make-up zu erleichtern (Basispflege). Sie kann die Haut glätten und als eine Art Primer fungieren, um ein gleichmäßigeres und länger anhaltendes Make-up-Ergebnis zu erzielen.

  • Pflege für spezifische Hautbedürfnisse: Es gibt verschiedene Arten von Tagescremes, die speziell für verschiedene Hauttypen oder -bedürfnisse entwickelt wurden, wie zum Beispiel für trockene Haut, fettige Haut, Mischhaut oder für Haut mit spezifischen Problemen wie Akne oder Hautrötungen. Diese Cremes enthalten häufig spezifische Inhaltsstoffe, die darauf abzielen, diese Hautprobleme zu behandeln oder zu verbessern.

Eine tägliche Anwendung einer guten Tagescreme kann dazu beitragen, die Haut gesund, hydratisiert, geschützt und jugendlich aussehen zu lassen. Dabei ist es wichtig, eine Gesichtscreme zu wählen, die zum individuellen Hauttyp passt, um die besten Ergebnisse zu erzielen.


Welche Hauttypen gibt es?

Es gibt fünf verschiedene Typen, die basierend auf verschiedenen Eigenschaften der Haut identifiziert werden können:

  • Normale Haut: Die normale Haut ist ausgeglichen und hat in der Regel keine größeren Probleme wie übermäßige Trockenheit, Öligkeit oder Anfälligkeit für Hautunreinheiten. Sie ist gut durchblutet und weist eine feine Porenstruktur auf.

  • Trockene Haut: Dieses Hautbild neigt zu feinen Poren und fühlt sich oft gespannt an. Zudem kann sich das Hautbild auch schuppig zeigen. Besonders nach dem Reinigen fühlt sich die Haut zudem rau an. Dabei produziert dieser Hauttyp nicht ausreichend natürliche Öle (Sebum), was das Gleichgewicht im Feuchtigkeitshaushalt empfindlich stört.

  • Fettige Haut: Die fettige Gesichtshaut ist durch eine erhöhte Talgproduktion gekennzeichnet, was zu einem Überschuss an Sebum führt. Dadurch erscheint die Haut glänzend und fettig. Menschen mit fettiger Haut neigen eher zu verstopften Poren (Unreinheiten) und Akne.

  • Mischhaut: Die Mischhaut ist eine Kombination aus fettigen und trockenen Bereichen im Gesicht. Typischerweise ist die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) fettig, während die Wangen trockener sein können. Dieser Hauttyp erfordert oft eine differenzierte Pflege für verschiedene Gesichtsbereiche.

  • Empfindliche Haut: Die empfindliche Haut reagiert oft stark auf äußere Reize wie bestimmte Inhaltsstoffe in Hautpflegeprodukten, Wetterbedingungen (z. B. UV-Strahlung) oder Umweltfaktoren. Sie kann zu Rötungen, Reizungen oder Ausschlägen neigen und erfordert daher besonders sanfte und beruhigende Pflege.

Es ist wichtig zu beachten, dass Hauttypen variieren können und sich auch im Laufe der Zeit ändern können, beeinflusst durch Faktoren wie Alter, Umwelt, Hormone und Lebensstil.


Welche Pflege benötigt welcher Hauttyp?

Die richtige Gesichtspflege hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem natürlich vom Hauttyp, aber auch von der Jahreszeit sowie den individuellen Bedürfnissen. Hier einige Tipps für die richtige Pflegeroutine:


Trockene Haut

  • Pflege: Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Produkte, die der Haut Feuchtigkeit spenden. Cremes oder Lotionen mit hydratisierenden Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Glycerin oder Ceramiden können hilfreich sein. Solch eine Creme kann zudem auch eine hervorragende Anti-Aging-Pflege sein.

  • Vermeiden: Übermäßige Verwendung von Produkten, die Alkohol enthalten und die Haut weiter austrocknen.

Fettige Haut:

  • Pflege: Verwenden Sie nicht-komedogene, ölfreie Produkte, die die Haut mattieren und überschüssiges Öl kontrollieren können. Leichte Feuchtigkeitscremes oder Gele sind hier zu empfehlen.

  • Vermeiden: Schwere oder ölige Cremes, die die Poren verstopfen.

Mischhaut:

  • Pflege: Eine ausgewogene Routine, die ölfreie Produkte in fettigeren Bereichen und Feuchtigkeit in trockeneren Bereichen bietet. Gele oder leichte Feuchtigkeitscremes sind oft eine gute Wahl.

  • Vermeiden: Übermäßige Verwendung von starken Reinigern, die die Haut austrocknen können.


Empfindliche Haut:

  • Pflege: Verwenden Sie milde, parfümfreie Produkte, die speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden. Beruhigende Wirkstoffe wie Aloe Vera oder Kamille können hilfreich sein.

  • Vermeiden: Produkte mit starken Duftstoffen, Alkohol oder reizenden Inhaltsstoffen sollten vermieden werden.

Normale Haut:

  • Pflege: Eine ausgewogene Gesichtspflege mit Produkten, die die Haut reinigen, mit Feuchtigkeit versorgt und schützt, ohne sie zu stark zu belasten.

  • Vermeiden: Übermäßige Verwendung von Produkten, die die Haut aus dem Gleichgewicht bringen könnten.

Creme, Lotion, Serum und Fluid – was sind die Unterschiede?


Cremes, Lotionen, Seren und Fluid sind verschiedene Arten von Hautpflegeprodukten, die sich in ihrer Konsistenz, ihrer Zusammensetzung und ihren Verwendungszwecken unterscheiden. Hier sind die Hauptunterschiede:

  • Cremes haben eine dickere Konsistenz und sind in der Regel reichhaltiger als Lotionen. Zudem enthalten Gesichtscremes einen höheren Anteil an Ölen und Feuchtigkeitsspendern, die dazu beitragen, die Haut zu pflegen und Feuchtigkeit einzuschließen. Dabei eignet sich eine Tagescreme besonders gut für trockene Haut oder für den Einsatz bei kaltem Wetter, da sie eine intensivere Feuchtigkeitsversorgung bieten.

  • Lotionen haben eine leichtere Konsistenz im Vergleich zu Cremes. Sie enthalten eine Mischung aus Wasser und Ölen, die schnell von der Haut aufgenommen werden, um Feuchtigkeit zu spenden. Besonders gut geeignet sind Lotionen für normale oder leicht trockene Haut und können besonders im Sommer angenehmer sein, da sie leichter auf der Haut liegen.

  • Seren sind konzentrierte Formeln, die eine hohe Menge an Inhaltsstoffen bzw. Wirkstoffen enthalten, wie beispielsweise Antioxidantien, Vitamine oder Peptide. Sie haben eine dünnflüssige Textur und werden oft als Zusatzpflege unter einer Tagespflege verwendet, um spezifische Hautprobleme anzugehen, wie zum Beispiel Falten, Pigmentflecken oder Unreinheiten. Dabei soll ein Serum tiefer in die Hautschichten eindringen, um die Regeneration der Haut zu fördern.

  • Fluids sind leichte, wasserbasierte Produkte, die schnell in die Haut einziehen. Sie enthalten oft eine niedrigere Konzentration an Ölen und können Feuchtigkeit spenden, ohne ein schweres oder fettiges Gefühl auf der Haut zu hinterlassen. Besonders gut eignen sich Fluids für Menschen mit fettiger oder Mischhaut, die eine Feuchtigkeitspflege ohne zusätzliches Öl benötigen.

Gesichtscreme: Wofür eine Nachtcreme?

Die Nachtcreme ist speziell für die nächtliche Hautpflege formuliert und bietet verschiedene Vorteile:

  • Feuchtigkeitsspendend: Nachtcremes enthalten Substanzen, die die Gesichtshaut mit Feuchtigkeit versorgen und dazu beitragen, Trockenheit während des Schlafs zu bekämpfen. Sie können helfen, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu bewahren.

  • Regeneration: Während des Schlafs erholt sich die Haut und regeneriert sich von den Belastungen des Tages. Damit die Erholung gewährleistet ist, wird die Gesichtshaut mit wichtigen Nährstoffen wie Antioxidantien, Vitaminen und Peptiden versorgt, die den Regenerationsprozess unterstützen und die Haut bei der Reparatur von Schäden unterstützen können.

  • Zellerneuerung: Einige Gesichtscremes für die Nacht enthalten Inhaltsstoffe wie Retinol oder AHA (Alpha-Hydroxysäuren), die die Zellerneuerung fördern können. Sie können helfen, abgestorbene Hautzellen abzutragen und die Hautstruktur zu verbessern.

  • Anti-Aging-Effekte: Viele Nachtcremes zielen darauf ab, die Zeichen der Hautalterung wie feine Linien, Falten und Pigmentierung zu reduzieren und enthalten spezielle Wirkstoffe, die die Kollagenproduktion fördern oder die Haut straffen können.

  • Beruhigung und Reparatur: Nachtcremes können beruhigende Inhaltsstoffe enthalten, die empfindliche Haut beruhigen und Irritationen reduzieren. Zudem können sie zur Stärkung der Hautschutzbarriere beitragen.




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